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	<title>Thomas Liebscher</title>
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		<title>Cover des Buches „Badisch für Anfänger“ im TV</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/buchcover-von-thomas-liebscher-im-tv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 17:21:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alemannisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der TV-Sender Südwestrundfunk (SWR) hat in seinen Baden-Württemberg-Nachrichten ein Cover des Buches „Badisch für Anfänger“ von Thomas Liebscher gezeigt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/buchcover-von-thomas-liebscher-im-tv/">Cover des Buches „Badisch für Anfänger“ im TV</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-mjq49qan-22ba3e82635568ad10d9af10919b9c0f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Cover des Buches „Badisch für Anfänger“ im TV</h1>
<p>Der TV-Sender Südwestrundfunk (SWR) hat in seinen Baden-Württemberg-Nachrichten ein Cover des Buches „Badisch für Anfänger“ von Thomas Liebscher gezeigt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-1735" src="https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/10/screen-swr-cover-thomas-liebscher.jpg" alt="Während einer Anmoderation zu einem Beitrag zeigt der SWR das Buchcover &quot;Badisch für Anfänger&quot; von Thomas Liebscher" width="1400" height="783" srcset="https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/10/screen-swr-cover-thomas-liebscher.jpg 1400w, https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/10/screen-swr-cover-thomas-liebscher-300x168.jpg 300w, https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/10/screen-swr-cover-thomas-liebscher-1030x576.jpg 1030w, https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/10/screen-swr-cover-thomas-liebscher-768x430.jpg 768w, https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/10/screen-swr-cover-thomas-liebscher-705x394.jpg 705w" sizes="(max-width: 1400px) 100vw, 1400px" /></p>
<p>Es wurde in der Hauptausgabe der „Landesschau“ am 15. Oktober 2026 zwischen 19.30 und 20 Uhr verwendet. Das Buch diente als Illustration bei der Anmoderation eines Beitrags. Darin ging es um Sprachkurse in Badisch, genauer gesagt in Alemannisch, für Pflegekräfte. Solche Kurse gibt es in Bühl. Eine erweiterte Ausgabe von „Badisch für Anfänger“ beim renommierten Wörterbuchverlag Langenscheidt ist inzwischen unter dem Titel „So geht Mundart – Badisch“ auf dem Markt.</p>
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		<item>
		<title>Die Bedeutung von Johann Peter Hebel (2)</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/die-bedeutung-von-hohann-peter-hebel-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Oct 2026 07:18:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alemannisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Auszug aus Hebels Text "Das Glück des Weisen": Weise ist der Mann, der aus den Händen des Glücks nicht meh verlangt als er Bedarf. Und der seine Ruhe nicht in der Befriedigung, sondern in der Mäßigung seiner Begierden sieht....</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/die-bedeutung-von-hohann-peter-hebel-2/">Die Bedeutung von Johann Peter Hebel (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-mjq49qan-22ba3e82635568ad10d9af10919b9c0f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Die Bedeutung von Johann Peter Hebel (2)</h1>
<h2><strong>Aus Hebels Text: Das Glück des Weisen</strong></h2>
<p style="text-align: left;"><em>Weise ist der Mann, der aus den Händen des Glücks nicht meh verlangt als er Bedarf.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Und der seine Ruhe nicht in der Befriedigung, sondern in der Mäßigung seiner Begierden sieht.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Keine Mamorsäulen tragen sein Haus, aber es schützt ihn gegen die Stürme des Himmels.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Er wird nicht unter den Reichen, nicht unter den Angesehenen gepriesen, ihm genügt der Name eines guten Menschen.</em><br />
<em>Um sich sein mäßiges Glück zu gönnen, gönnt er jedem Anderen sein großes.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Das wahre und sichere Glück des Lebens liegt nicht außer uns, sondern in uns.</em><br />
<em>Nicht in den Goldkissen, nicht in dem Adelsbriefe, nicht in dem schäumenden Pokal, sondern im ruhigen zur Freude rein gestimmten Herzen.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Wer seine Ruhe im Reichtum oder im Stande sucht, findet sie nie. Er hat eine Million gehäuft, und findet sie nicht. Er häuft die zweite und findet sie noch nicht.</em></p>
<p style="text-align: left;"><em>Der Weise: Ohne Reue schaut er in die Vergangenheit, ohne Furcht in die Zukunft. Untreu ist jeder andere Besitz, unentreißbar nur der, den wir im Herzen tragen.</em></p>
<p>Verfasst 1813, erstmals gedruckt 1834. Komplett zu finden in: Gesammelte Werke in sechs Bänden, Wallstein Verlag 2019, Band IV, Seite 312f</p>
<p>Am Schluss der Kalendergeschichte „Drei Wünsche“ heißt es:</p>
<p><em>Alle Gelegenheit, glücklich zu werden, hilft nichts, wer den Verstand nicht hat, sie zu benutzen.</em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die Bedeutung von Johann Peter Hebel (1)</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/bedeutung-johann-peter-hebel-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Sep 2026 10:27:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alemannisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor 200 Jahren starb Johann Peter Hebel. Auf einer Dienstreise für theologische Prüfungen erlag er am 22. September 1826 in Schwetzingen seinem Magenkrebs. Die literarische Welt würdigt ihn bis heute als Meister der Kurzgeschichte und als Verfasser der Alemannischen Gedichte, mit denen er die Mundart als poetische Sprache etablierte.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-mjq49qan-22ba3e82635568ad10d9af10919b9c0f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Die Bedeutung von Johann Peter Hebel (1)</h1>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-1671 alignleft" src="https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/09/Johann-Peter-Hebel-aus-Zweihundert_deutsche_Maenner_in_Bildnissen_und_Leb-247x300.jpg" alt="Johann Peter Hebel" width="247" height="300" srcset="https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/09/Johann-Peter-Hebel-aus-Zweihundert_deutsche_Maenner_in_Bildnissen_und_Leb-247x300.jpg 247w, https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/09/Johann-Peter-Hebel-aus-Zweihundert_deutsche_Maenner_in_Bildnissen_und_Leb.jpg 529w" sizes="(max-width: 247px) 100vw, 247px" />Vor 200 Jahren starb Johann Peter Hebel. Auf einer Dienstreise für theologische Prüfungen erlag er am 22. September 1826 in Schwetzingen seinem Magenkrebs. Die literarische Welt würdigt ihn bis heute als Meister der Kurzgeschichte und als Verfasser der Alemannischen Gedichte, mit denen er die Mundart als poetische Sprache etablierte. Er war schon 40 Jahre alt und wirkte in Karlsruhe als Schulleiter und evangelischer Theologe, als ihn die Erinnerung an seine südbadische Heimat und ihre Sprache zu meisterhaften Gedichten inspirierte. Sie zeigen tiefe Liebe zu den Menschen und die Natur im Südschwarzwald – und überall, wo Alemannisch gesprochen wird. Aber auch nachdenklich und weit philosophisch ausholend sind einige der 32 Gedichte.</p>
<p>Im zweiten Gedicht ist die Bandbreite besonders deutlich: Vom Genuss mit Singen, Trinken, Küssen, <em>„Jez hemmer′s und jez simmer do“</em> bis zur Erinnerung an Tod und Friedhof. Das Leben endet hoffentlich mit gutem Gewissen.</p>
</div></section>
<section  class='av_textblock_section av-mucjozvv-c398078438f2b466116677308bffe0ff '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2 style="text-align: center;">Freude in Ehren</h2>
<div class="gedicht_item" style="text-align: center;"><em>Ne G&#8217;sang in Ehre,</em><br />
<em>wer will&#8217;s verwehre?</em><br />
<em>Singt&#8217;s Tierli nit in Hurst und Nast,</em><br />
<em>der Engel nit im Sterneglast?</em><br />
<em>E freie frohe Muet,</em><br />
<em>e gsund und frölich Bluet</em><br />
<em>goht über Geld und Guet.</em></p>
<p><em>Ne Trunk in Ehre,</em><br />
<em>wer will&#8217;s verwehre?</em><br />
<em>Trinkt &#8217;s Blüemli nit si Morgetau?</em><br />
<em>Trinkt nit der Vogt si Schöppli au?</em><br />
<em>Und wer am Werchtig schafft,</em><br />
<em>dem bringt der Rebesaft</em><br />
<em>am Sunntig neui Chraft.</em></p>
<p><em>Ne Chuß in Ehre,</em><br />
<em>wer will&#8217;s verwehre?</em><br />
<em>Chüßt &#8217;s Blüemli nit si Schwesterli,</em><br />
<em>und &#8217;s Sternli chüßt si Nöchberli?</em><br />
<em>In Ehre, hani gseit,</em><br />
<em>und in der Unschuld Gleit,</em><br />
<em>mit Zucht und Sittsemkeit.</em></p>
<p><em>Ne freudig Stündli</em><br />
<em>ischs nit e Fündli?</em><br />
<em>Jez hemmers und jez simmer do!</em><br />
<em>Es chunnt e Zit, würds anderst goh.</em><br />
<em>&#8217;s währt alles churzi Zit,</em><br />
<em>der Chilchhof isch nit wit.</em><br />
<em>Wer weiß, wer bal dört lit?</em></p>
<p><em>Wenn d&#8216; Glocke schalle,</em><br />
<em>wer hilftis alle?</em><br />
<em>O gebis Gott e sanfte Tod!</em><br />
<em>E rüeihig Gwisse gebis Gott.</em><br />
<em>Wenn d&#8216; Sunn am Himmel lacht,</em><br />
<em>wenn alles blitzt und chracht,</em><br />
<em>und in der letzte Nacht!</em></p>
<p><em>–</em></p>
</div>
<p><img decoding="async" class="alignright wp-image-1684 size-full" src="https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/09/J-P-Hebel-Titelblatt-zweite-Auflage.jpg" alt="Johann Peter Hebel - Titelblatt 2. Auflage der alemannischen Gedichte" width="400" height="548" srcset="https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/09/J-P-Hebel-Titelblatt-zweite-Auflage.jpg 400w, https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2026/09/J-P-Hebel-Titelblatt-zweite-Auflage-219x300.jpg 219w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" />Die Alemannischen Gedichte (damals schrieb man noch „allemannisch“ für das Adjektiv) erschienen 1803. Das Schreiben war für Hebel eine Liebhaberei neben seinem Hauptberuf. Er musste bei Freunden werben, dass sie das Werk bestellen würden, sonst hätte der Verleger Macklot keine 1.200 Exemplare gedruckt. Ganz bescheiden ließ Hebel nur seine Initialen angeben auf den Titelseiten. Das schmale Büchlein wurde aber ein Erfolg.</p>
<p>Die Erstausgabe der Gedichte ist selten auf dem antiquarischen Markt und kostet dann einige Tausend Euro. Die zweite Auflage immerhin noch bis zu tausend Euro. Auf dessen Titelseite ist Hebel dann mit vollem Namen und der Bezeichnung Professor in Carlsruhe vertreten. Er hat ein Wörterverzeichnis zum Verständnis des Dialekts an das Buch angehängt.</p>
<p>Um Hebels Alemannisch zu hören – und noch bestens vertont zu hören – empfehle ich den großartigen Künstler Uli Führe, z.B. auf Youtube: &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=nlYEOJ3zxxc" target="_blank" rel="noopener">Der Mann im Mond</a>&#8220; Text von Johann Peter Hebel, gesungen als Ballade von <span class="ytAttributedStringHost ytAttributedStringWhiteSpacePreWrap" dir="auto" role="text"><span class="ytAttributedStringLinkInheritColor" dir="auto">Uli Führe.</span></span></p>
<p>Bildnachweise<br />
Johann Peter Hebel: aus <em>Zweihundert deutsche Männer in Bildnissen und Lebensbeschreibungen</em>, Leipzig 1854, herausgegeben von Ludwig Bechstein, wiki Commons<br />
Titelseite, <em>Allemannischen Gedichte</em> von Johann Peter Hebel, 2. Ausgabe, eigen</p>
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</div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/bedeutung-johann-peter-hebel-1/">Die Bedeutung von Johann Peter Hebel (1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der Pfarrer, der alemannisch dichtete</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/200-todestag-von-johann-peter-hebel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Sep 2026 15:43:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Alemannisch]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 22. September 2026 jährt sich der Todestag Johann Peter Hebels zum zweihundertsten Mal. Geboren am 10. Mai 1760 in Basel, verbrachte er seine prägenden Jahre im Wiesental  des Südschwarzwalds und in Karlsruhe, studierte in Erlangen evangelische Theologie und wirkte schließlich von 1791 bis zu seinem Tod 1826 in der badischen Hauptstadt Karlsruhe.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/200-todestag-von-johann-peter-hebel/">Der Pfarrer, der alemannisch dichtete</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-mjq49qan-22ba3e82635568ad10d9af10919b9c0f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2>Über Glück und Zufriedenheit lässt sich von Johann Peter Hebel noch heute viel lernen</h2>
<p>Am 22. September 2026 jährt sich der Todestag Johann Peter Hebels zum zweihundertsten Mal. Geboren am 10. Mai 1760 in Basel, verbrachte er seine prägenden Jahre im Wiesental  des Südschwarzwalds und in Karlsruhe, studierte in Erlangen evangelische Theologie und wirkte schließlich von 1791 bis zu seinem Tod 1826 in der badischen Hauptstadt Karlsruhe.</p>
<p>Seine schriftstellerischen Arbeiten sind eigentlich Nebenprodukte seiner Hauptbeschäftigung als Pädagoge und Theologe. Doch gehören seine schönsten Kalendergeschichten heute zur Weltliteratur und seine Mundartgedichte im heimischen alemannischen Dialekt gehören zu den schönsten dieser Gattung.</p>
<p>Für die Badischen Neuesten Nachrichten schrieb Thomas Liebscher einen ausführlichen Beitrag darüber, warum man Johann Peter Hebel noch heute kennen und lesen sollte.</p>
<p>Hier geht es zum <a href="https://bnn.de/karlsruhe/karlsruhe-stadt/uber-glueck-und-zufriedenheit-laesst-sich-von-johann-peter-hebel-noch-heute-viel-lernen" target="_blank" rel="noopener">Artikel in der BNN</a>.</p>
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</div></section>
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			</item>
		<item>
		<title>Danke, Herr Kretschmann.</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/danke-herr-kretschmann/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Apr 2026 13:07:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Baden-Württemberg]]></category>
		<category><![CDATA[Landesregierung]]></category>
		<category><![CDATA[Ministerpräsident]]></category>
		<category><![CDATA[Winfried Kretschmann]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ministerpräsident Winfried Kretschmann von Baden-Württemberg ist verabschiedet worden. Nach 15 Jahren im Amt. Dabei hat der Grünen-Politiker eine stärkere Wertschätzung des Dialekts persönlich gefördert.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/danke-herr-kretschmann/">Danke, Herr Kretschmann.</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-molgvuki-e2699aecd5758b23c805ad09ad23c4e9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h2>Danke, Herr Kretschmann</h2>
<p>Ministerpräsident Winfried Kretschmann von Baden-Württemberg ist verabschiedet worden. Nach 15 Jahren im Amt. Dabei hat der Grünen-Politiker eine stärkere Wertschätzung des Dialekts persönlich gefördert.</p>
<h4>Unsere Begegnung in Stuttgart</h4>
<p>Bei der ersten Tagung zur Dialektinitiative der Landesregierung habe ich ihn getroffen. Im Stuttgarter Neuen Schloss, an meinem Stand für diese Tagung. Bei der Veranstaltung 2018 leitete ich eine Arbeitsgruppe und referierte deren Ergebnisse, wieder in Anwesenheit von Kretschmann, einem bekennenden Schwäbisch-Sprecher.</p>
<p>Kurz vor seinem Abschied hat er in einem Zeitungsinterview mit Jan Sellner gesagt: &#8222;Dialekte gehören zur Identität eines Landes. Sie sind eine Quelle von Vielfalt und Reichtum.&#8220; Und: &#8222;Man ist oft überrascht, wie gut Migranten Dialekt sprechen. Er ist Integration plus.&#8220; Dialekt gilt Kretschmann als Feind von falschem Pathos. Enorme Stärke sei, dass Mundart entlarvend wirke und Kommunikation ehrlicher mache.</p>
<h4>Was hat die Förderung gebracht?</h4>
<p>Ob tatsächlich durch die Initiative, Dialekt heute allgemein wertgeschätzt wird, wie Kretschmann bilanziert? Stärker beachtet und gefördert wird er schon, dazu haben auch Anstöße von Landtagsabgeordneten beigetragen. Und viele auch badische Sprecher und Künstler, die manchmal in Baden-Württemberg nicht genug repräsentiert und beachtet werden. Awwer mir sin dro, des a zu ännere.</p>
</div></section>
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<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/danke-herr-kretschmann/">Danke, Herr Kretschmann.</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine halbe Stunde Gespräch bei Kraichgau-TV</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/eine-halbe-stunde-gespraech-bei-kraichgau-tv/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jan 2026 18:41:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Badisch]]></category>
		<category><![CDATA[Bruchsal]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
		<category><![CDATA[Kraichgau]]></category>
		<category><![CDATA[KraichgauTV]]></category>
		<category><![CDATA[Landfunker]]></category>
		<category><![CDATA[Mundart]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein halbstündiges Gespräch mit mir ist iseit Dezember 2025 bei KraichgauTV zu finden. Es ging um das Badisch-Buch, den örtlichen Dialekt, die Sprachheimat und vieles mehr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/eine-halbe-stunde-gespraech-bei-kraichgau-tv/">Eine halbe Stunde Gespräch bei Kraichgau-TV</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-mjwvedk9-371f090968052b03add67b05b84f4a93 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>So geht Mundart Badisch</h1>
</div></section>
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<p>Kraichgau TV hat mich eingeladen, um über das Buch „So geht Mundart Badisch“ zu sprechen. Regelmäßig bittet der regionale Sender Frauen und Männer aus Politik, Wirtschaft, Kultur oder Ehrenamt ins Bruchsaler Studio.</p>
<p>Die halbstündigen Interviews werden nach einiger Zeit online veröffentlicht. Gastgeber und Moderator Ulrich Konrad hatte selbst Freude am Thema Mundart und argumentierte ausführlich. Später wurde der Austausch intensiver. So ging es hin und her mit meinen Erläuterungen zum Buch, über den Kraichgauer Dialekt und andere, über den Verein Sprachheimat oder über manche regionale Besonderheit.  <a href="https://landfunker.de/so-geht-mundart-thomas-liebscher-ueber-dialekt-heimatgefuehl-und-die-kunst-des-badischen/" target="_blank" rel="noopener">Die Vorschau des Senders.</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/eine-halbe-stunde-gespraech-bei-kraichgau-tv/">Eine halbe Stunde Gespräch bei Kraichgau-TV</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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		<title>Die Zeitschrift „Psychologie heute“ über Dialekt</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/die-zeitschrift-psychologie-heute-ueber-dialekt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Dec 2025 19:33:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fundsache]]></category>
		<category><![CDATA[Dialekt]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Mundart]]></category>
		<category><![CDATA[Psychologie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schön, wenn man in der heimischen Stadtbibliothek Zeitschriften wie „Psychologie heute“ ausleihen kann und sich viele Hefte von 2023 bis 2025 finden, wenn man eine Klappe ganz unten im Spezialregal öffnet. Die Juniausgabe 2025 behandelt „Laute als Heimat“ und fragt sich, warum einige sich in Dialekten zu Hause fühlen, andere Menschen aber die Mundart unangenehm ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/die-zeitschrift-psychologie-heute-ueber-dialekt/">Die Zeitschrift „Psychologie heute“ über Dialekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-mjq49qan-22ba3e82635568ad10d9af10919b9c0f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Die Zeitschrift &#8222;Psychologie heute&#8220; über Dialekt</h1>
<p>Schön, wenn man in der heimischen Stadtbibliothek Zeitschriften wie „Psychologie heute“ ausleihen kann und sich viele Hefte von 2023 bis 2025 finden, wenn man eine Klappe ganz unten im Spezialregal öffnet. Die Juniausgabe 2025 behandelt „Laute als Heimat“ und fragt sich, warum einige sich in Dialekten zu Hause fühlen, andere Menschen aber die Mundart unangenehm ist.</p>
<p>Einige Fakten und Thesen des dreiseitigen Artikels:</p>
<p>Das Butterbrot als Stulle in Berlin, Bemme in Sachsen und Bütterkern im Rheinland dienen als Dialektbeispiele ebenso wie das Kniffle im Ruhrgebiet, das Weckle oder die Semmel. Allgemein formuliert die Autorin Josefine Janert: Rund 20 Dialekte gibt es im deutschsprachigen Raum, so zählt es die Sprachwissenschaft.“  Einen Nachweis für diese Zahl gibt es nicht.</p>
<h2>Vertrautheit und Ausgrenzung</h2>
<p>Bei Großeltern und Eltern gehörter Dialekt kann mit Liebe, Vertrautheit und Zugehörigkeit verbunden sein, wenn die Familie positiv betrachtet wird. Umgekehrt kann Ausgrenzung am Heimatort dazu führen, sich eine Sprache mit weniger regionalen Merkmalen anzueignen. Das weiß die Wiener Sprachwissenschaftlerin Verena Sauer</p>
<p>Eine Berliner Kommunikationswissenschaftlerin ergänzt: Unter Freunden zu berlinern geht in Ordnung, an den Hochschulen kommt es nicht gut an, gilt als wenig fein. Diese Wissenschaftlerin hat in einer Studie herausgefunden: Menschen werden als weniger gewissenhaft und weniger offen für Erfahrungen wahrgenommen, wenn sie Dialekt sprechen.</p>
<p>Ein anderer Spezialist weist darauf hin: In Großbritannien ist Sprache an die soziale Schicht gebunden, in Deutschland an die Heimatregion. Auch „Kleinstaaterei“ habe Dialekte lange erhalten.</p>
<p>Dann geht es noch um das Missverständnis, dass alle Menschen aus der ehemaligen DDR mit dem sächsischen Dialekt in Verbindung gebracht werden und auch noch ein schlechtes Image aus Zeiten der deutschen Teilung hat.</p>
<h2>Das Interesse wächst, obwohl weniger gesprochen wird</h2>
<p>Die Abschlussthese: Umso weniger Menschen einen Dialekt sprechen, desto mehr scheint das Interesse daran zu wachsen.  Er solle als Kulturgut bewahrt werden, etwa in Bayern und in Norddeutschland gebe es Gottesdienste auf Platt und sogar Poetry-Slams. Schließlich würden viele in sozialen Medien in Textnachrichten ihre Mundart verwenden.</p>
<p>Leider sind diese finalen Erkenntnisse dünn. Die tatsächlichen Basis-Initiativen für Dialekt, seine kulturelle Bedeutung werden nicht erkannt. Sie laufen allgemein unter dem journalistischen Radar. Immerhin geht es in dem Beitrag noch um einen Schauspieler, der platt spricht und auch auf der Bühne in Hamburg anwenden kann. Als Beispiel für Lebensgefühl und Dialekt. Ein wenig tiefer eindringen ins Thema hätte der Artikel schon können.</p>
</div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/die-zeitschrift-psychologie-heute-ueber-dialekt/">Die Zeitschrift „Psychologie heute“ über Dialekt</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mein Übersetzen in die Mundart (2)</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/mein-uebersetzen-in-die-mundart-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Dec 2025 14:46:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Gedicht]]></category>
		<category><![CDATA[Italienisch]]></category>
		<category><![CDATA[Leopardi]]></category>
		<category><![CDATA[Mundart]]></category>
		<category><![CDATA[Südfränkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Venedig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beliebte Geschichten, Gedichte oder Liedtexte in Mundart übersetzen. Wie es zur Übertragung eines berühmten italienischen Gedichts in die badische Mundart gekommen ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/mein-uebersetzen-in-die-mundart-2/">Mein Übersetzen in die Mundart (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-miq3rhuy-b26ffeb88fbd4677dd76d01e025d37b3 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Mein Übersetzen in die Mundart (2)</h1>
<h2>Aus dem Italienischen. Ein berühmtes Gedicht reizte seit einem Venedig-Aufenthalt</h2>
<p>In Venedig stieß ich 2019 auf eine kleine Buchhandlung in einer schmalen Gasse. In der Calle Perdon des Sestriere San Polo druckt, verlegt und verkauft Damocle Edizione Bücher. Besonders zogen mich die schmalen Quarthefte voller Poesie an. Darunter war eines mit dem Gedicht „L’infinito“ von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Giacomo_Leopardi" target="_blank" rel="noopener">Giacomo Leopardi</a> einschließlich Übersetzungen in Deutsch, Engelisch und Französisch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-portfolio wp-image-1519 alignleft" src="https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_1038-scaled-e1764772311829-495x400.jpg" alt="Giacomo Leopardi - Buch mit dem Titel L&#96;Infinito" width="495" height="400" srcset="https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_1038-scaled-e1764772311829-495x400.jpg 495w, https://thomas-liebscher.de/wp-content/uploads/2025/12/IMG_1038-scaled-e1764772311829-845x684.jpg 845w" sizes="auto, (max-width: 495px) 100vw, 495px" />Im Hotel. Gelegen zwischen Zattere und der Accademia, las ich per Internetsuche mehr über den Autor und sein Gedicht von 1825. Es ist berühmt ist in Italien. Die Faszination für das Original und seine Übersetzungen von berühmten Autoren blieb einige Jahre erhalten.</p>
<p>Aber es dauerte, bis ich meine Idee umsetzte, dieses Gedicht in Mundart, nicht zu übersetzen, sondern zu übertragen. Also seine Motive und seinen Aufbau als Inspiration zu nutzen. Irgendwie stellte ich mir vor, die Naturbeschreibung des Anfangs, passt auch in die Landschaft des Kraichgau.</p>
<p>Dazu halfen die kunstvollen Übersetzungen von Heye, Rilke oder Enzensberger wenig. Deshalb erstellte ich eine wörtliche maschinelle Übersetzung als Rohfassung, um frei weiter daran arbeiten zu können.</p>
<p>Entstanden ist</p>
<p><strong>Unfassbar</strong><br />
sehr <em>freie Übertragung des italienischen Gedichts<br />
L’Infinito von Giacomo Leopardi (1825)</em></p>
<p>Gern bin ich immer gschliche uf des abgelegne Stickl</p>
<p>Mit seiner griene Heck, die wie e Wand do wächst,</p>
<p>Un driwwer naus net viel zum Sehe lässt.</p>
<p>Dann sitz ich do un stier ins heiter Weitere</p>
<p>Wo mirs gedenkt, wie‘s still sei kann. Die Ruh</p>
<p>Isch absolut zu spüre in dem Moment</p>
<p>Gesch in dich un dei Herz isch mol net hibbelich.</p>
<p>Un wenn de Wind hersch durch die Hecke raschle,</p>
<p>Sei Stimm, und dodezu denksch an die Ruh,</p>
<p>Setzt dir des zu. Grad so wie des, was</p>
<p>Ewig un drei Dag isch, vergeht als Johreszeite oder grad</p>
<p>In unsrer Zeit, so leeft un voll zu heere kriegsch.</p>
<p>Unfassbar, was do alles zamme kummt.</p>
<p>Mein Kopf werd in was Uferloses nei gedunkt:</p>
<p>Was bessers konn em net bassiere.</p>
<p><strong>Das Original</strong></p>
<p>Sempre caro mi fu quest’ermo colle,<br />
E questa siepe, che da tanta parte<br />
Dell’ultimo orizzonte il guardo esclude.<br />
Ma sedendo e mirando, interminati<br />
Spazi di là da quella, e sovrumani<br />
Silenzi, e profondissima quiete<br />
Io nel pensier mi fingo; ove per poco<br />
Il cor non si spaura. E come il vento<br />
Odo stormir tra queste piante, io quello<br />
Infinito silenzio a questa voce<br />
Vo comparando: e mi sovvien l’eterno,<br />
E le morte stagioni, e la presente<br />
E viva, e il suon di lei. Così tra questa<br />
Immensità s’annega il pensier mio:<br />
E il naufragar m’è dolce in questo mare.</p>
</div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/mein-uebersetzen-in-die-mundart-2/">Mein Übersetzen in die Mundart (2)</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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		<item>
		<title>Mein Übersetzen in die Mundart (1)</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/mein-uebersetzen-in-die-mundart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Nov 2025 08:31:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aus der Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Badisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mundart]]></category>
		<category><![CDATA[One Note Samba]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thomas-liebscher.de/?p=1437</guid>

					<description><![CDATA[<p>Beliebte Geschichten, Gedichte oder Liedtexte in Mundart übersetzen. Wie es zur Übersetzung des Jazz-Klassiker, dem „One Note Samba“ von Antônio Carlos Jobim und Newton Mendonca in die badische Mundart gekommen ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/mein-uebersetzen-in-die-mundart/">Mein Übersetzen in die Mundart (1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-mifp17v3-9e5263c19d3c0a4d63142dd415270f5f '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Mein Übersetzen in die Mundart (1)</h1>
<p>Es gibt vom „Kleinen Prinzen“ sehr viele Übertragungen auch in Mundarten. Ebenso beliebt als Vorlage ist der „Struwwelpeter“. Dabei können literarischen Möglichkeiten von Dialekt anhand berühmter Vorbilder geübt werden. Entsprechungen zu Hochsprache werden gesucht und neue Reime gefunden.</p>
<p>Wenn ich in meinen Dialekt übersetzte, dann war es bisher aus fremden Sprachen und nicht aus standarddeutschen Texten. Ich brauche zudem einen persönlichen oder motivischen Bezug zum Original. Oder ich bemerke, dass es meines Wissens keine standarddeutsche Fassung gibt.</p>
<p>Das war der Fall bei einem von mir geschätzten Jazz-Klassiker, dem „One Note Samba“.</p>
<p>Ich hatte schnell das Gefühl, dass es möglich war, den portugiesischen Text und vor allem die englische Übertragung in eine sinngemäße und sogar singbare Version in Mundart zu verwandeln.</p>
<p><strong>Hier also mein Oin Ton Samba</strong></p>
<p><em>Des isch blos en kloine Samba,</em><br />
<em> der sich nur um oin Ton dreht.</em><br />
<em> Die negschte Tön sin unvermeidlich,</em><br />
<em> wenn nur mol der erschte steht.</em><br />
<em> Schun der zweite isch nur Trittbrettfahrer</em><br />
<em> in dem scheene Lied,</em><br />
<em> so wie jeder mich die ganze Zeit</em><br />
<em> nur mit dir zamme sieht.</em></p>
<p><em>Refrain:</em><br />
<em> S gibt so viele Leit die schwetze, schwetze, schwetze &#8211;</em><br />
<em> lauter Bledsin, nix als Bledsin.</em><br />
<em> So viel Tön hab ich verkrampft probiert un doch ball gmerkt,</em><br />
<em> dass des zu viel sin, viel zu viel sin.</em></p>
<p><em>Deshalb bleib ich bei dem erschte Ton</em><br />
<em> un nadierlich a bei dir.</em><br />
<em> Denn im erschte Ton steckt alles,</em><br />
<em> was do leeft mit dir un mir.</em><br />
<em> Was soll der Salat aus Note</em><br />
<em> wie dem E und F und G?</em><br />
<em> Nem halt glei den erschte Ton,</em><br />
<em> denn der isch wirklich meh wie schee.</em></p>
<p><em>S gibt so viele Leit die schwetze, schwetze, schwetze &#8211;</em><br />
<em> lauter Bledsin, nix als Bledsin.</em><br />
<em> So viel Tön hab ich verkrampft probiert un doch ball gmerkt,</em><br />
<em> dass des zu viel sin, viel zu viel sin.</em></p>
<p><strong>Übertragung des Bossa Nova</strong></p>
<p>„Samba de Uma Nota So“ und &#8222;One Note Samba&#8220; von Carlos Jobim und Newton Mendonca.</p>
<p>Original portugiesisch. Die Übertragung in Mundart orientiert sich an der englischen Fassung.</p>
<p>Ein zweites Beispiel folgt in einem der weiteren Blogs.</p>
<p>Zurück zur <a href="https://thomas-liebscher.de/blog/">Themenübersicht</a></p>
</div></section>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/mein-uebersetzen-in-die-mundart/">Mein Übersetzen in die Mundart (1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie hängen Heimatgefühl und Sprache zusammen?</title>
		<link>https://thomas-liebscher.de/titel-lorem-ipsum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Thomas Liebscher]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Nov 2025 13:19:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Fundsache]]></category>
		<category><![CDATA[Badisch]]></category>
		<category><![CDATA[Heimatgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[regional]]></category>
		<category><![CDATA[Sprache]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://thomas-liebscher.de/?p=1434</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für deutsche Sprache in Mannheim, Dr. Ralf Knöbl, benennt die Sprache als ein zentrales Mittel der Identitätskonstitution. Sie dient einerseits als Abgrenzung andererseits auch als verbindendes Element einer Gemeinschaft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://thomas-liebscher.de/titel-lorem-ipsum/">Wie hängen Heimatgefühl und Sprache zusammen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://thomas-liebscher.de">Thomas Liebscher</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<section  class='av_textblock_section av-mi5of4ln-fc9324942ee490cbe007cfad8ce8c0a9 '   itemscope="itemscope" itemtype="https://schema.org/BlogPosting" itemprop="blogPost" ><div class='avia_textblock'  itemprop="text" ><h1>Wie hängen Heimatgefühl und Sprache zusammen?</h1>
<p>Ein Wissenschaftler des Leibniz-Instituts für deutsche Sprache in Mannheim kam am 12. November ausführlich in der „Schwetzinger Zeitung“, in einer Beilage „Heimat“ zu Wort.</p>
<p>Ralf Knöbl erklärte die Abstufungen zwischen Basisdialekt (Mundart), Regiolekt und Standardsprache, (die meist aber selbst mit regionalen Besonderheiten daherkommt. Als mundartlich wird inzwischen auch der Regiolekt, mit Anlehnungen an die Umgangssprache aufgefasst. Knöbl wies darauf hin, dass der Dialekt „Kurpfälzisch“ wissenschaftlich als „Rheinfränkisch“ bezeichnet wird. Was die Sprecher aber nicht stören soll, wenn sie ihr „Kurpfälzisch“ betonen.</p>
<p>Auf die Frage „Wie hängen Heimatgefühl und Sprache zusammen?“ antwortete Knöbl:</p>
<p>„Sehr eng. Sprache ist ein zentrales Mittel der Identitätskonstitution. Man grenzt sich sprachlich einerseits ab und stellt andererseits Gemeinschaft her.“ Mit Heimatverbundenheit und in lokaler Gemeinschaft werde dialektal oder regional gesprochen. Oder diese Menschen können je nach Situation wechseln zwischen den Sprachformen.</p>
<p>Genau diese Sprachflexibilität kennzeichnet Autoren wie mich und viele andere in der aktuellen Mundartszene.</p>
<p>Ralf Knöbl schrieb seine Doktorarbeit 2009 über &#8222;Dialekt &#8211; Standard &#8211; Variation. Formen und Funktionen von Sprachvariation in einer mittelschwäbischen Schulklasse.&#8220;</p>
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</div></section>
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